Benutzerbefragung Österreich

Einbindung der Endverbraucher in Österreich

RelaxedCare wird die Endverbraucher stark in die Bedarfsanalyse, Entwicklung der Bedienbarkeit und  die Bewertungsaufgaben einbinden, welche hauptsächlich in Österreich (50plus) und in der Schweiz (Rotes Kreuz) stattfinden werden. Die Generation 70+ wächst und wird immer älter. Immer mehr ältere Menschen versuchen so lange wie möglich unabhängig in ihrem zu Hause zu bleiben. Basierend auf dem Wissen, dass sehr viele erwachsene Menschen ihre Eltern betreuen, wollen wir dieser Generation helfen und ein stressfreieres Leben ermöglichen. Dieses Projekt ist vor allem für die Generation im mittleren Alter und deren Eltern relevant, Verwandte oder Angehörige, die die Endverbraucher darstellen. Die Endverbraucher werden involviert um ihre Bedürfnisse in den Projektzielen zu verankern.

In der Regel ist das Engagement aller Endverbraucher auf freiwilliger Basis, zusätzlich erhalten sie angemessene Informationen über die Verwendung ihrer persönlichen Daten. Die Teilnehmer dieser Studien werden regelmäßig mit diversen Informationen und Flyern in ihrer Sprache versorgt. Der Inhalt ist leicht verständlich, ebenso wie die Ziele der Studie. Zusätzliche Informationen erhalten die Teilnehmer noch über den genauen Ablauf des Tests und was sie zu erwarten haben. Darüber hinaus ist eine schriftliche Zustimmung von jedem Teilnehmer eine Voraussetzung für die Teilnahme der Studien.

Die Teilnehmer werden über folgendes informiert:

  • Zweck und voraussichtliche Dauer der Studie.
  • Mögliche Risiken (falls vorhanden) und Vorteile für die Teilnehmer an der Studie.
  • Welche Daten in der Studie gesammelt werden, insbesondere die Daten die direkt mit den Teilnehmern in Verbindung stehen und in welchem Ausmaß (und wie) die Vertraulichkeit dieser Daten gewährleistet wird.
  • Wer verantwortlich ist für die gespeicherten Daten und wer Zugang zu diesen hat (EUO’s).
  • Welche Art der Verarbeitung für diese Daten vorgesehen ist und wie lange die erhobenen Daten gepflegt werden (nach Ablauf der Projektzeit werden die Daten vernichtet).
  • Welche dieser Daten  zwischen den betreuten Personen und den Betreuern geteilt werden.
  • Ansprechpartner der Studie zur Beantwortung etwaiger Fragen.

Der erste Schritt um die Anforderung der Nutzer zu bewerten, war die Befragung der Nutzer auf die Ästhetik des Produktauftritts und welche Interaktionen diese präferieren, das ist ein Schlüsselfaktor für die Schaffung einer emotionalen Erfahrung mit einem Produkt oder Service und um Anwendungsfälle und Szenarien zu entwerfen, um sicherzustellen, dass das System von Services und Produkten die Nutzerbedürfnisse betreffen und in die tägliche Routine der Endbenutzer passt.

Die erste Evaluierungsphase wurde im Juli und August 2013 in Salzburg durchgeführt, dafür wurden folgende Methoden gewählt, um Informationen für Designer und Techniker zu erhalten:

  • Eine Fokusgruppendiskussion
  • Interviews
  • Ein Designerworkshop
  • und kulturelle Sondierungen.

 

a.       Die Fokusgruppe

Die Fokusgruppe behandelte folgende Haupthemen einschließlich der Fragen:

  • Kommunikation im Allgemeinen
  • Kommunikation von Gesundheitsangelegenheiten
  • Vergangene und derzeitige Erfahrungen während der Pflege
  • Ideen und Wünsche, wie die Pflege unterstützt bzw.: verbessert werden kann

 

b.      Interviews

Die Interviews behandelten folgende Hauptthemen einschließlich der Fragen:

  • Umgang mit technologischen Geräten
  • Pflegesituation aus Sicht der Betreuer
  • Pflegesituation aus Sicht der älteren Personen

 

c.       Designer Workshop

NDU veranstaltete einen Designeworkshop im 50plus Center in Salzburg. Der Schwerpunkt lag auf geliebte und gehasste Dinge. Hier einige Fotos aus dem Workshop:

c.1. geliebte Dinge

Photos of people and beloved things

Z.B.:

Musik – „Musik ist für mich eine Lebensgefährtin“ – „Musik ist überall, Bach beruhigt während des Autofahrens ungemein“

Enkelkinder – „Kinder sind unser Überleben – die die Vergangenheit in die Zukunft spiegeln.“

Lebensmittel – „Ich liebe guten Käse!“

 

c.2. gehasste Dinge

Photo of people and hated things

d.       Kulturelle Sondierungen

Die kulturellen Sondierungen beantworteten folgende Hauptthemen einschließlich der Fragen:

  • Aktivitäten des täglichen Lebens, Freuden/Belastungen
  • Kommunikation
  • Verwendung von Produkten, Art der Produkte und Funktionalität
  • Gedanken und Ideen

Hier einige Beispiele der Ergebnisse:

Diagram of favorite places

“Be on the way, is also my way to go!”

Diagram of items on the way

Zusammenfassung:

Ästhetik, Musik, Genuss von Produkten und guter Geruch sind wesentliche Merkmale, die von den Teilnehmern erwähnt und bevorzugt werden.

Die Ergebnisse dieser Erhebungen wurden den Technikern und Designern während des  Konsortiumsreffens, im Oktober in der Schweiz (Luzern), präsentiert.  Verschiedene Szenarien wurden vorgestellt, um hoffentlich eine Lösung zu entwickeln.

Das wird spannend!

Summury:

Aesthetics, music, enjoyment of products, and good smell are significant features. Those were mentioned and appreciated by the volunteers. No negative impression may arise.

The results of the requirements will be presented to the engineers and designers during the next consortium meeting in October in Luzern. Several scenarios will be presented, those hopefully will develop a solution.

It will be exciting!